Hier gibt es Neuigkeiten rund ums Mastersschwimmen

5. Tag der Beckenwettkämpfe "Masters EM in Rom"

Für den heutigen, 5. Wettkampftage der Schwimmer*innen war für fast den ganzen Tag Gewitter angesagt. Zum Glück entschied sich das Wetter scheinbar um, und es gab lediglich am Nachmittag, vor dem Beginn der Wettkämpfe einen starken Regenschauer. Ansonsten tröpfelte es etwas später noch mal kurz, aber im Großen und Ganzen konnte bei bestem Wetter (heute auch etwas angenehmer "kühlere" Temperatur) geschwommen werden.

Im Vormittagsabschnitt standen 200m Brust und 50m Schmetterling auf dem Programm.

Über die 200m Brust stellten die Deutschen Schwimmer*innen 4 Europameister*innen.

Nicole Heidemann, vom TV Meppen, gewann haushoch in der AK 40. Ihre Zeit von 2:39,11 Min. bedeuteten nicht nur Deutschen Rekord, sondern ebenfalls Europarekord. Den Weltrekord verfehlte sie dabei um nur 67/100 Sekunden.

In der AK 25 siegte Nicole Weber, vom SV Augsburg, in 2:38,28 Min.

Hans Reichelt, von den SC Wasserfreunden München, schlug mit einem riesigen Vorsprung von fast 2 Min., in der AK 85 in einer Zeit von 3:59,27 Min. an.

Die AK 70 gewann Wolfgang Best, von der SG Böhmetal, in 3:21,46 Min.


Vizemeister*innen über die 200m Brust wurden:

Kathrin Gliesche, von der SG Stadtwerke München, in der AK 40, in 2:51,72 Min.

Manfred Zehr, vom Gundelfinger TS 1976, in der AK 70, in 3:27,22 Min.

Dirk Schlegel, vom Post SV Leipzig, in der AK 40, in 2:41,04 Min.

Niklas Kunst, vom TPSK 1925 Köln, in der AK 30, in 2:32,68 Min.


Bronze erkämpfte sich über 200m Brust:

Milan Alt, vom SV Gelnhausen, in der AK 35, in 2:31,57 Min. (21/100 über dem Deutschen Rekord)


Es folgten die 50m Schmetterling. Hier gab es 2 Europameistertitel für das Deutsche Team

Curt Zeiss, vom AMTV-FTV Hamburg, schlug nach 0:57,80 Min. als Europameister der AK 90 an.

In der AK 55 kletterte Marcel Ekkelboom, vom WASPO Nordhorn, nach 0:27,99 Min. als Europameister aus dem Wasser. Seine Zeit war damit 3/10 Sekunden schneller, als der bestehende Deutsche Rekord.


Den Vizemeistertitel über 50m Schmetterling erschwammen sich:

Carola Pinckert Khouri, vom SV Wiking Kiel, in der AK 60, in 0:34,44 Min.

Katja Otto, von der SG Stadtwerke München, in der AK 40, in 0:29,97 Min.

Julia Barby, vom Post SV Leipzig, in der AK 35, in 0:29,57 Min.

Deborah Gonschorek, vom Post SV Leipzig, in der AK 30, in 0:29,79 Min.


Bronze in 50m Schmetterling gewannen:

Marcela Neumeister, vom SV Canstatt, in der AK 70, in 0:42,40 Min.

Stefanie Mikulla, vom SV Hagen 1894, in der AK 50, in 0:32,55 Min.

Susan Jehne, vom Berliner TSC, in der AK 30, in 0:30,00 Min.

Olivia Schulze, von der HSG Uni Rostock, in der AK 25, in 0:29,88 Min.

Roland Aubele, vom Schwimmverein Schwäbisch Gmünd, in der AK 75, in 0:41,80 Min.


Tanja Heinz, vom Gießener SV, verpasste in der AK 50 die Bronzemedaille hauchdünn. In 0:32,59 Min. fehlten ihr nur 4/100 Sekunden.

Ähnlich erging es Dirk Szymkowiak, von der SG Mönchengladbach. Er verpasste die Bronzemedaille in der AK 60 in 0:29,18 Min um lediglich 8/100 Sekunden.


Die Nachmittagsabschnitte hielten für die Zuschauer die 200m Rücken und die 4x50m Lagenstaffeln der Frauen und Männer bereit.

Über 200m Rücken wurden von den Deutschen Schwimmer*innen 4 Europameistertitel gewonnen.

Gisela Petri, vom Mainzer Schwimmverein 01, schwamm in 6:31,11 Min zum Titel der AK 85.

In der AK 80 sicherte sich den Titel Bernd Horstmann, von WASPO Nordhorn, in 3:13,08 Min. Er blieb dabei nur 24/100 Sek. über seinem bestehenden Europarekord.

Dieter Seifert, vom SV Poseidon Hamburg, schlug in der AK 70, nach 3:05,63 Min. als Sieger an.

Europameister der AK 25 wurde Julius Klein, vom Post SV Leipzig, in 2:12,48 Min.


Über 200m Rücken wurden Vizemeister:

Dr. Ilona Radermacher, von der SG Mönchengladbach, in der AK 60, in 3:13,97 Min.

Maike Grösch, vom Berliner TSC, in der AK 35, in 2:38,89 Min.

Anna Lena Maiberger, vom SC Wasserfreunde München, in der AK 25, in 2:28,33 Min.

Fritz Ilgen, vom TSV Lindau, in der AK 85, in 4:26,25 Min.

Lars Kalenka, vom SV Nikar Heidelberg, in der AK 45, in 2:16,60 Min.


Bronze über 200m Rücken gab es für:

Lenka Noitz, vom BSC Robben, in der AK 65, in 3:30,27 Min.

Linda Kiesel, vom SCW Eschborn, in der AK 35, in 2:40,28 Min.

Franz Sperk, vom Köthener SV 09, in der AK 85, in 4:48,03 Min.

Wolfgang Schulze, von der SG Rhein-Mosel, in der AK 70, in 3:12,33 Min.

Peter Kleiner, vom Bad Homburger SC, in der AK 60, in 2:45,58 Min.


Den Abschluss des Tages bildeten die 4x50m Lagenstaffeln der Frauen und Männer.

Hier ging es hoch her und die Stimmung war gut. Die Deutschen Schwimmerinnen erkämpften sich 2 Vizetitel.

Vizemeister wurden:

Berliner TSC (Manuela Schinn, Sylvia Glomb, Ina Ziegler, Antje Thoms),in der

AK 240, in 2:34,94 Min.

SCW Eschborn (Linda Kiesel, Andrea Smycek, Susan Przywara, Laura Hertel) in der

AK 120, in 2:12,81 Min.


Herzlichen Glückwunsch an alle Sportler*innen.


Randnotizen:

  • Bei den Männern stand ein Teilnehmer über 50m Schmetterling in einer unzulässigen Schwimmhose (bis zu den Knöcheln) am Start. Es ist dem Zeitnehmer am Start aufgefallen und der Sportler wurde angesprochen. Anschließend wurde der Wettkampf unterbrochen, damit er sich eine regelkonforme Schwimmhose anziehen konnte.

  • In den Protokollen tauchen mehrere Schwimmer*innen auf, die für den Verein "Lane 4" unter ihrer Nation "Brasilien" an den Start gehen. Dieses erscheint kurios, da es sich um eine Europameisterschaft handelt. Es gab schon des Öfteren Sportler*innen, deren Nationalität außerhalb Europas liegt, die dann jedoch schon länger in Europa leben und trainieren. Auch sind diese dann unter der Nationalität des Vereins, für den sie starten, angetreten.

(Vorbehaltlich der Anerkennung durch den DSV, und die LEN)



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