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Hier gibt es Neuigkeiten rund ums Mastersschwimmen

DKMM Hannover Tag 2

Aktualisiert: 3. Dez. 2023

Der heutige, und wohl "menschenmäßig vollste" Wettkampftag begann, mit dem Einschwimmen um 8:00 Uhr. Laut der Teilnehmer verteilte es sich, trotz der vielen Leute, noch einigermaßen gut. Viele kamen erst etwas später und schwammen im anderen Becken ein.

Um 9:30 Uhr ging es dann mit dem Wettkampfgeschehen los.

Zu Beginn war Vielseitigkeit gefragt, es wurden die 100m Lagen geschwommen.

Den ersten Deutschen Rekord des Tages stellte Nicole Heidemann, vom TV Meppen, auf. Sie siegte in der AK 40 in einer Zeit von 1:06,66 Min.

Besonders spannend machten es die Damen in der AK 25. Hier siegte Maike Höner in 1:04,80 Min. hauchdünn vor Nora Flehmig in 1:04,83 Min. Sicherlich war den beiden beim Anschlag nicht klar, wer gewonnen hatte, da, wie auch gestern schon, die Anzeigentafel der Elektronik nicht funktionierte.


Dieter Seifert, vom SV Poseidon Hamburg, schwamm in 1:20,08 Min. zu seinem dritten Europarekord der AK 75 (der zeitgleich natürlich auch ein Deutscher Rekord ist) bei dieser Veranstaltung.

Das engste Rennen bestritten die jungen Männer der AK 20. Platz 1 und 4 trennten am Ende lediglich 22/100 Sek. Als Deutscher Meister schlug hier Ammon Pannach in 0:58,60 Min. vor Kevin Honstein in 0:58,72 Min. und Timo Ewert in 0:58,73 Min. an.

Foto 1: Siegerehrung AK 40 über 100m Lagen. v.l.n.r. Katalin Höfner-Koch, Nicole Heidemann (Deutscher Rekord), Andrea Smycek (Foto: Nicole.Heidemann). Foto 2: Dieter Seifert schwamm bei dieser Meisterschaft bisher bereits 3 Europarekorde (Foto: Rudolf Heidrich)


Es folgten die 50m Rücken.

Marion Wolters, von der SGS Hamburg, verbesserte in einer Zeit von 0:33,30 Min. ihren eigenen, in diesem Jahr aufgestellten Deutschen Rekord der AK 55.

Mit einem neuen Deutschen Rekord von 0:30,54 Min. schlug Stefanie Drechsel, vom Post SV Leipzig, in der AK 35 als Meisterin an.

Besonders knapp machten es die Frauen der AK 40. Hier machten 3/100 Sek. den Unterschied zwischen Gold und Silber aus. Deutsche Meisterin wurde Nicole Heidemann in 0:31,81 Min., vor Susan Przywara in 0:31,84 Min und Linda Kiesel in 0:32,10 Min.


Thomas Dockhorn, vom SV Halle, sicherte sich in einer Zeit von 0:28,95 Min. den Deutschen Rekord in der AK 55.

In der AK 35 ging es dicht an dicht um die Medaillen. Beim Anschlag wird wohl kaum zu erkennen gewesen sein, wie sich die drei Medaillen verteilten. Deutscher Meister wurde hier Sebastian Eckel in 0:29,77 Min., vor Martin Kühn in 0:29,85 Min. und Robert Bitzan in 0:29,86 Min.

Foto 1: Marion Wolters verbesserte ihren eigenen Deutschen Rekord über 50m Rücken (Foto: Rudolf Heidrich). Foto 2: Enges Rennen in der AK 40 über 50m Rücken v.l.n.r. Susan Przywara, Nicole Heidemann, Linda Kiesel (Foto: Linda Kiesel)


Im Anschluss wurden die 100m Schmetterling geschwommen.


In der AK 55 siegte, mit einem neuen Deutschen Rekord, in einer Zeit von 1:10,88 Min. Claudia Thielemann, von der SG Bayer.

Erneut war es die AK 40, wo die Medaillen eng umkämpft waren. Doreen Löwe siegte in 1:08,43 Min. mit einem deutlichen Vorsprung. Zwischen Silber und Platz Vier ging es jedoch hoch her. Silber ging in 1:13,62 Min. an Susan Przywara, Bronze in 1:13,63 Min. an Severine Zeitz und als Vierte schlug Henriette Schmitz in 1:13,65 Min. an.


Klaus Dockhorn, vom SV Halle, schwamm in der AK 70, in einer Zeit von 1:14,95 Min einen neuen Deutschen Rekord.

In der AK 55 schlug Lars Renner, vom SCW Eschborn, in einer Zeit von 0:59,42 Min. als Sieger an. Er sicherte sich neben dem Deutschen Rekord auch den Europarekord. Das Wettkampfprotokoll weist zwar ebenfalls "WMR" (Masters-Weltrekord) auf, jedoch weist die FINA-Liste einen in diesem September aufgestellten, schnelleren Rekord auf.

Knappe Entscheidungen gab es auch bei den Männern. So siegte z.B. Bastian Schorr in der AK 30 in 0:57,13 Min. vor Malte Skambath in 0:57,30 Min.

In der AK 25 trennte Bronze und Platz Vier nur 1/100 Sek. Deutscher Meister wurde hier Jurek Frey in 0:57,88 Min. vor Erik Brügge in 0:58,27 Min. und Rico Paul in 0:58,55 Min. "Undankbarer" Vierter wurde Sebastian Rombach in 0:58,56 Min.

Foto 1: Claudia Thielemann mit Deutschem Rekord über 100m Schmetterling, Foto 2: Klaus Dockhorn bei seinem Rekordrennen über 100m Schmetterling. Foto 3: Bastian Schorr wird Deutscher Meister in der AK 30 (Alle Fotos: Rudolf Heidrich)

Foto 1: Schnelle Brüder. Klaus Dockhorn (links) schwamm Deutschen Rekord in der AK 70 über 100m Schmetterling. Thomas Dockhorn (rechts) stellte einen neuen Deutschen Rekord in der AK 55 über 50m Rücken auf. (Foto: Klaus Dockhorn). Foto 2: Lars Renner schwamm über 100m Schmetterling einen neuen Europarekord. (Foto: Susan Przywara)


Bevor es in die Mittagspause ging wurden noch die 4x50m Lagen Mixed Staffeln geschwommen.


Auch nach der Pause wurden Staffeln geschwommen, und zwar die 4x50m Freistil, erst die Frauen, dann die Männer. Rund eine Stunde war dafür veranschlagt. Nachdem die Frauen ihre Staffeln beendet hatten wurde der Wettkampf für eine Weile unterbrochen. Grund dafür, war dass die Hallenkapazität von der Personenanzahl her überlastet war. Es wurden Durchsagen gemacht, dass sich nur die Aktiven in der Halle aufhalten sollten, die schwimmen müssten. Eine schwierige Situation, die aber scheinbar gelöst werden konnte, denn wenige Minuten später konnte der Wettkampf fortgesetzt werden.

Die Frauen-Mannschaft von W98 Hannover ( Prof. Dr. Tanja Jantzen , Judith Peters, Christiane Reiß-Abdulrahman und Ulrike Döscher) stellte in der AK 240-279 in einer Zeit von 2:10,89 Min. einen neuen Deutschen Rekord auf.

Als Startschwimmerin des Teams vom Berliner TSC stellte Andrea Kutz in 0:27,47 Min. einen neuen Deutschen Rekord über 50m Freistil in der AK 50 auf.

Die Männer der AK 240-279 von der SGS Hannover (Tobias Diener, Jürgen Seiler, Rainer Mielke und Kai Dorau) verbesserten den Deutschen Rekord auf 1:51,06 Min.


Die nächste Strecke des Tages waren die 100m Brust.


Andreas Kornes, vom SV Augsburg 1911, schlug in 1:05,07 Min. als Deutscher Meister der AK 45 an und verbesserte mit dieser Zeit seinen eigenen Deutschen Rekord.

Auch Wolfgang Maier, von der SSG Reutlingen/Tübingen, schwamm in 1:02,63 Min. schneller als sein Deutscher Rekord der AK 35.

In der AK 20 gelang dies ebenso Jonas Schwerthelm von Hannover 96. Sein neuer Deutscher Rekord steht nun bei 1:01,13 Min.

Zwei Silbermedaillen wurden in der AK 40 vergeben. Hier schwammen Lars Helfer und Marc Oliver Borgstedt zeitgleich in 1:10,43 Min. auf Rang zwei und ließen nur dem neuen Deutschen Meister Matthias Kurzawski in 1:09,35 Min. den Vortritt.


Zum Abschluss galt es noch die vielen Läufe der 50m Freistil zu absolvieren. Bei den Frauen waren es 45 Läufe (davon 18 Läufe in der AK 20) und bei den Männern 57 Läufe.


Schneller als der Deutsche Rekord in der AK 60 schwamm Sandra Willeboordse, von der SG Schwimmen Münster, in einer Zeit von 0:30,68 Min.

Sie hat jedoch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft und kann daher keine deutschen Rekorde erzielen.

Andrea Kutz, vom Berliner TSC, verbesserte ihren, erst vor einigen Stunden als Startschwimmerin der Staffel aufgestellten, Deutschen Rekord der AK 50 auf 0:27,45 Min.


Unter die magische Grenze von 25 Sekunden schwamm in der AK 55 Lars Renner (SCW Eschborn) und stellte in 0:24,97 Min. einen neuen Deutschen Rekord auf.

In der AK 45 gab es ebenfalls einen neuen Deutschen Rekord zu bestaunen. Stephan Kunzelmann, von Hannover 96, schlug in der neuen Rekordzeit von 0:23,68 Min. an.


Doppel-Gold wurde in der AK 35 erschwommen. Hier schlugen die beiden Berliner Kai Dame und Steven Koch zeitgleich in 0:25,22 Min. an.


Um 19:37 Uhr war der sehr lange Wettkampftag beendet.

Foto 1: Annemarie Lüdicke ist die älteste Einzelstarterin bei den Frauen (Foto: Rudolf Heidrich), Foto 2: Carla Beckmann beim Start zu 100m Schmetterling (Foto: Rudolf Heidrich). Foto 3: Impression vom Einschwimmen (Foto: Susan Przywara), Foto 4: Ein Blick aufs Wettkampfgeschehen (Foto: Susan Przywara)


Wir gratulieren allen Masters zu ihren persönlichen Erfolgen und wünschen eine gute Erholung. Wir sind auf die Ergebnisse des morgigen Tages gespannt und drücke die Daumen.


(Vorbehaltlich der Anerkennung durch den DSV und die LEN European Aquatics)






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