DMM Kurzbahn Tag 1
- Admin
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An diesem Wochenende (28.-30.11.25) finden in Essen die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters statt. Für einige sicher der Jahresabschluss, für andere eine Zwischenstation für andere Wettkämpfe, wie z.B. die kommende Kurzbahn-EM in Lublin.
1122 Masters haben für diese Meisterschaft gemeldet. Die Anfangszeit am Sonntag musste wegen des hohen Meldeaufkommens sogar vorverlegt werden.

Am Freitag wurden die 200m Strecken (Lagen und Freistil), sowie die beiden Mixed-Staffeln (4x50m Freistil und 4x50m Lagen) geschwommen.
Als erstes standen die 200m Lagen auf dem Programm.
Bei den Frauen der AK 45 lieferten sich Katja Otto und Jeannette Seitz ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was Jeannette am Ende in 2:31,72 Min. mit 6/100 Sek. vor Katja gewann.
Für den ersten Rekord dieser Veranstaltung sorgte Frank Gruner (SCW Eschborn). Er stellte in 2:11,84 Min. einen neuen Weltrekord (und Europarekord & Deutschen Rekord) in der AK 55 auf.
Mit einem neuen Europarekord der AK 35 (sowie Deutschen Rekord) von 2:04,34 Min. glänzte Robin Backhaus (SG Stadtwerke München).
Alexander Metzler (SC Regensburg) schwamm in 2:01,93 Min. zum Deutschen Rekord der AK 20.
Auch bei den 200m Freistil gab es spannende Rennen zu sehen. Die beiden Frauen der AK 85 trennten im Ziel nur 19/100 Sek. Hier gewann Annemarie Lüdicke in 4:13,79 Min. vor Helga Reich.
Noch enger ging das Rennen zwischen Platz 1 und 2 in der AK 55 aus. Hier hatte Manuela Schubert in 2:20,46 Min. knapp die Nase vor Ina Ziegler, die mit einer Zeit von 2:20,55 Min. anschlug.
Rebecca Dany (TPSK 1925 e.V.) siegte in der AK 20, mit einem neuen Deutschen Rekord, in 2:02,21 Min.
Nur 26/100 Sek. fehlten Matthias Weiss, der in 2:28,26 Min. als Sieger der AK 70 ins Ziel kam, zum Deutschen Rekord.
Alexander Metzler (AK 20) verpasste in 1:48,77 Min. seinen eigenen Deutschen Rekord, den er beim DMSM Bundesfinale vor 3 Wochen aufgestellt hatte, um lediglich 6/100 Sek.
Auch die Staffelwettbewerbe hatten einiges zu bieten. Bei den 4x50m Freistil Mixed Staffeln schwamm die Mannschaft vom SV Blau-Weiß Bochum (Ingrid Keusch-Renner, Heli Houben, Martin Kreft, Klaus-Uwe Becker) in 3:18,34 Min. zu einem neuen Deutschen Rekord der AK 320+.
Die AK 240+ gewann das Team vom Berliner TSC (Frank Stüwe, Andrea Kutz, Rainer Fritsche, Ina Ziegler) mit Deutschem Rekord in einer Zeit von 1:52,12 Min.
Mit einer Zeit von 1:40,96 Min. und nur 3/10 Sek. über dem Europarekord, gewann die SG Stadtwerke München ( Robin Backhaus, Dominik Poethen, Veronika Ehrenbauer-Backhaus, Katja Otto) in der AK 160+. Sie verbesserten ihren eigenen Deutschen Rekord um fast 2 Sekunden.
Markus Reinhardt (SG Dortmund) verbesserte als Startschwimmer seinen eigenen Deutschen Rekord der AK 65 auf 0:26,95 Min.
Auch Frank Gruner (SCW Eschborn) stellte als Startschwimmer in 0:24,25 Min. einen neuen Deutschen 50m Freistil Rekord der AK 55 auf.
In der AK 160+ gab es sogar eine Familien-Staffel zu sehen. Björn, Anna, Jürgen und Melanie Kroniger vom SV Blau-Weiß Bochum schlugen als 7. an. So eine Familienstaffel sieht man wirklich selten.
Die 4x50m Lagen Mixed Staffeln waren die Letzte Strecke des Tages. Auch hier gelang es dem Team vom SV Blau-Weiß Bochum (Ingrid Keusch-Renner, Heli Houben, Klaus-Uwe Becker, Martin Kreft) in einer Zeit von 3:37,19 Min. einen neuen Deutschen Rekord der AK 320+ aufzustellen.
Um mehr als 7 Sekunden verbesserte der Berliner TSC (Andrea Kutz, Frank Stüwe, Ina Ziegler, Rainer Fritsche) den Deutschen Rekord der AK 240+ auf 2:08,97 Min.
In der AK 160+ war erneut die SG Stadtwerke München (Veronika Ehrenbauer-Backhaus, Robin Backhaus, Dominik Poethen, Katja Otto) siegreich. Ihre Endzeit von 1:52,53 Min. bedeuteten Deutscher Rekord. Veronika Ehrenbauer-Backhaus verbesserte als Startschwimmerin ihren eigenen Deutschen Rekord über 50m Rücken der AK 35 auf 0:29,67 Min.
Dieser erste Wettkampftag war um 18:16 Uhr beendet.
Wir gratulieren allen zu ihren persönlichen Erfolgen.
Schickt uns gerne Fotos oder Infos an: mastersschwimmer@gmx.de oder per Whatsapp an: 0177/8452400
(Alle Rekorde vorbehaltlich der Anerkennung durch die jeweiligen Schwimmverbände).



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