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Hier gibt es Neuigkeiten rund ums Mastersschwimmen

Kurzbahn EM Masters Madeira Tag 1

Nachdem in der Nacht zum heutigen ersten Wettkampftag, der Kurzbahn EM der Masters, das Meldeergebnis kurzerhand komplett neu gesetzt wurde, starteten die ersten Schwimmer um 14:30 Uhr Ortszeit in die Wettkämpfe.

Ungewöhnlicher Weise starteten die jüngsten Altersklassen zu erst.

Den Auftakt machten die Männer über 100m Lagen.


Die erste Medaille aus deutscher Sicht gewann Bernd Fischer vom SSF Bonn. Er wurde in einer Zeit von 1:15,96 Min. Vize-Europameister der Altersklasse 65-69.

Hanna Kienzle, vom SV Cannstatt, sicherte sich in 1:12,67 Min. die Bronzemedaille der AK 25-29 und war damit die erste deutsche Frau, die bei dieser EM eine Medaille gewann.

Die erste Goldmedaille für das Deutsche Team erschwamm Susan Przywara, vom SCW Eschborn, in der AK 40-44, in einer Zeit von 1:11,42 Min.

Ebenfalls Europameisterin wurde Andrea Kutz, vom Berliner TSC. Sie siegte in der AK 50-54 in 1:11,24 Min.

Auch in der AK 60-64 ging Gold nach Deutschland. Hier gewann Gabriele Brkowski, vom SV Hagen 1894, in 1:22,83 Min.


Foto 1; Susan Przywara (AK40) gewinnt Gold über 100m Lagen (Foto: S.P.) , Foto 2: Bernd Fischer wird Vizemeister über 100m Lagen in der AK 65 (Foto B.F.)


Bemerkenswert anzusehen war der Weltrekord durch die aus Tschechien stammende Petra Weber. Sie gewann in der AK 35-39 in einer Zeit von 1:02,76 Min. und war damit mit fast 7 Sekunden Vorsprung die gesamt schnellste Frau.


Es folgten die 800m Freistil. Hier wurden, wie auch schon bei den vergangenen EMs und WMs, die Läufe unabhängig der Altersklassen gesetzt.


Lars Kalenka, vom SV Nikar Heidelberg, wurde mit einem neuen Deutschen Rekord von 8:49,64 Min. souverän Europameister der AK 50-54.

In der selben Altersklasse ging Bronze an Michael Dieckmann, von der SG Wuppertal, in 9:20,14 Min.

In der AK 55-59 schwamm Heiko Krumbeck, vom Berliner TSC, in einer Zeit von 10:12,18 Min. zur Silbermedaille.

Vize-Europameister der AK 70-74 wurde in 12:44,17 Min., Dietmar Langer, vom SC Altwarmbüchen.

Mit Bronze belohnte sich Dietrich Schwandt, vom SV Poseidon Hamburg. Erschlug nach 13:00,25 Min. als Dritter der AK 75-79 an.

Bastian Schorr, von der SG Bamberg, gewann in 8:37,99 Min. Bronze in der AK 30-34.


Den Weltrekord in der AK 35-39 verbesserte, der für Georgien schwimmende, Irakli Revishvili um fast 8 Sekunden auf 8:08,20 Min.


Die Deutschen Frauen starteten gleich im ersten Lauf erfolgreich in die 800m Freistil.

In diesem ersten Lauf gab es gleich zwei Europameisterinnen aus Deutschland.


Helga Reich, vom SC Wiking Herne, gewann in der AK 85-89 mit einer Zeit von 16:02,14 Min.

Anne Kreisel, von der SG Neuss, sicherte sich in der AK 80-84 in 17:37,30 Min. die Goldmedaille.

Auch die weiteren Läufe versprachen reihenweise gute Leistungen.

Claudia Thielemann, von der SG Bayer, schwamm in 9:57,42 Min. nicht nur zum Europameister-Titel, sondern verbesserte auch den Deutschen Rekord der AK 55-59 deutlich. Mit ihrer Zeit blieb sie lediglich 1,36 Sekunden über dem Europarekord.

Silber ging in dieser Altersklasse an Ina Ziegler, vom Berliner TSC, in 10:10,90 Min.

Mit einem neuen Deutschen Rekord von 9:06,61 Min, siegte Alisa Fatum, vom SSV Leutzsch, in der AK 25-29.

Elisabeth Gabriel, von der SG Bayer, schlug in 12:00,16 Min. als Europameisterin der AK 65-69 an.

Carla Beckmann, von den Wasserfreunden Bielefeld, sicherte sich in 10:10,57 Min. die Silbermedaille der AK 35-39.

Die Bronzemedaille der AK 50-54 gewann Martina Weckert, vom VfL Waiblingen, in einer Zeit von 10:56,96 Min.


Foto 1: Lars Kalenka wird mit Deutschem Rekord über 800m Freistil Europameister der AK 50 (Foto: L.K.), Foto 2: Carla Beckmann (rechts im Bild) gewinnt Silber über 800m F in der AK 35 (Foto: S.P.)


Die Stimmung unter den Deutschen Teilnehmern ist generationen-übergreifend gut :) Im Bild von links nach rechts: Susan Przywara, Anne Kreisel, Helga Reich, Maren Piskora und Susanna Schumann (Foto: S.P.)


In der abschließenden 4x50m Freistil Mixed Staffel erschwamm sich die Mannschaft vom Berliner TSC (Sylvia Glomb, Frank Stüwe, Ina Ziegler und Rainer Fritsche) in 2:02,95 Min. die Goldmedaille der AK 240-279.


Die "Siegerehrungen" sehen wie folgt aus: Als 1-3 anschlagen, auf das Protokoll warten, zum "Medaillen-Tisch" gehen und sich dort seine Medaille aushändigen lassen.


Immerhin ist in der Nähe ein Siegerpodest aufgebaut, wo man dann ein Foto machen kann.


SCHADE - Wir finden zu einer Europameisterschaft gehört auch eine anständige Siegerehrung!


Foto 1: An diesem Tisch werden die Medaillen ausgehändigt, Foto 2: Das Siegerpodest dient dann anschließend zum Fotos machen. Leider finden sich so wohl selten alle drei Platzierten zur selben Zeit dort ein. (Fotos: S.P.)


Notizen rund um den Wettkampf:


Die Organisatoren vor Ort sollen sehr hilfsbereit sein und das Wettkampfbecken ist "O-Ton" eines Deutschen Schwimmers "Top!".


Der Livestream lief ohne Probleme, jedoch wurden häufig falsche Namen eingeblendet. Auch gab es keine Angaben über die Laufnummern. Die Kameraführung war phasenweise etwas merkwürdig, aber im Großen und Ganzen ein solider Live-Stream.


Bei den Männern der höheren Altersklassen schwamm ein Herr, wie man im Livestream sehen konnte, offensichtlich Wechselbeinschlag bei der Schmetterlingsstrecke der 100m Lagen. Er wurde nicht disqualifiziert.


Die Wendetafeln bei den 800m Strecken wurden von den Wenderichtern gehalten und zwar über Wasser.


Die Kampfrichter halten die Wendetafeln (Foto C.D.)


Das Einschwimmen im Wettkampfbecken wurde um 13:30 Uhr beendet. Die etwas verdutzen Schwimmer wurden "herausgepfiffen". Wettkampstart war 14:30 Uhr.

Um 14:00 Uhr war die "Opening Ceremony" die nur etwa 10-15 Min. dauerte und aus 1-2 Reden bestand.


Es gibt ein separates Ausschwimmbecken und das Sprungbecken darf ebenfalls zum Ein- und Ausschwimmen genutzt werden.


Ein schönes, seperates Aus- und Einschwimmbecken (Foto: L.K.)


Die Auswertung des Protokolls ist nicht so einfach, da keine Nationen, sondern lediglich die Vereine angegeben sind. Wir hoffen daher, dass wir heute, sowie in den kommenden Tagen niemanden übersehen!


Für die kommenden Tage wurde das Meldeergebnis erneut geupdated. Ab morgen starten nun, wie gewöhnlich, die ältesten Altersklassen. Es bleibt abzuwarten, ob dort noch eine Veränderung erfolgt: in den ersten 5 Läufen der Frauen über 200m Freistil sollen laut Meldeergebnis pro Lauf nun jeweils nur eine oder zwei Frauen schwimmen. Hier wurde nun sehr strikt auf die AK-Einteilung geachtet. Üblich ist in diesen Fällen jedoch, dass auch mehrere AKs im selben Lauf starten können, sofern die Sportler der gleichen AK weiterhin nebeneinander schwimmen (z.B. AK 85 Bahn 1-3 , AK 80 Bahn 2-4, AK 75 Bahn 5-8).


Wie die Einteilung morgen beim Freiwasser sein wird ist uns nicht ganz ersichtlich...es gibt verschiedene Angaben dazu...die sicherste Quelle lieferte folgende Einteilung:

1.Welle Männer bis AK 45, 2.Welle Frauen bis AK 45, 3.Welle Männer AK50+, 4.Welle Frauen AK 50+.

Ob dem aber wirklich so ist, ist uns nicht bekannt!


Noch eine Info zur Kurzbahn DM in Hannover: Es haben über 1500 Teilnehmer für über 5100 Einzelstarts, sowie knapp 600 Staffeln gemeldet. Es wird ggf. Änderungen der Anfangszeiten geben.

Schon im März war das Bad in Hannover, bei den Norddeutschen Mastersmeisterschaften, fast aus allen Nähten geplatzt und es kam zu überlangen Wettkampftagen (710 Teilnehmer mit 2357 Einzelstarts, an zwei Wettkampftagen).




Einen herzlichen Glückwunsch an alle Aktiven zu ihren Leistungen


(Rekorde: Vorbehaltlich der Anerkunnung durch den DSV)


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