Masters EM Samorin Tag 2
- vor 3 Tagen
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Am 2. Wettkampftag bei der Masters EM in Samorin standen die 200m Freistil und 200m Lagen auf dem Programm.
Organisatorisch wurde auch noch nachgebessert. Es gab nun auf der Startbrücke auch Wassereimer zum Nassmachen vor dem Start, welche gestern noch vermisst wurden.

Am heutigen Tag waren die Männer immer vor den Frauen dran. Es begann mit 200m Freistil bei noch sehr milden Temperaturen.
Werner Schnabel (USV TU Dresden) war auch heute wieder sehr schnell unterwegs und schwamm in 3:55,64 Min. mit neuem Championship Record zu Gold in der AK 90-94.
Alfred Otto Seeger (TSV 1850 Lindau) lieferte sich in der AK 85-89 ein spannendes Duell. Alfred schlug in 3:25,83 Min. 38/100 Sek. hinter dem spanischen Sieger als Vizemeister an.
Achim Gall (SV Göppingen 04) sicherte sich in einer Zeit von 2:41,81 Min. die Bronzemedaille der AK 70-74.
Claus Swatosch (1.FC Nürnberg Schwimmen) stellte seinen eigenen Deutschen Rekord der AK 65-69 in 2:19,80 Min. ein und gewann in seiner starken Altersklasse die Bronzemedaille.
Bild 1: Achim (rechts) gewann Bronze in der AK 70. Bild 2: Claus gewann Bronze in der AK 65
Michael Prüfert (SG Dortmund) verpasste mit seiner erzielten Zeit von 2:17,83 Min. um lediglich 4/100 Sek. die Bronzemedaille und wurde Vierter der AK 60-64.
In einem spannenden Kampf zwischen Platz zwei und drei, schwamm Jan Mehrholz (USV TU Dresden) in 2:08,75 Min. zu Bronze der AK 50-54.
Ganz eng ging es auch in der AK 35-39 zur Sache. Am Ende lag zwischen Platz eins und vier nur eine Sekunde. Robin Backhaus (SG Stadtwerke München) sicherte sich in 1:57,23 Min. die Silbermedaille. Sieger wurde hier der Georgier Irakli Revishvili. Dem einen oder anderen mag der Name bekannt vorkommen. Er sorgte 2023 bei der Kurzbahn EM der Masters auf Madeira für Aufsehen. Dort startete Irakli im Jahrgang 1988 und demzufolge bereits in der AK 35-39 Jahre und schwamm mehrere Rekorde (u.A. Weltrekorde). In allen bisherigen Listen wurde er damals als Jahrgang 1989 geführt, weshalb er noch in der AK 30-34 hätte starten müssen. Hier in Samorin ist er nun auch wieder unter dem Jahrgang 1989 geführt. Im Nachhinein wurden die Rekorde nicht anerkannt, ob die damals um ihre vermutlich korrekte Platzierung gebrachten Schwimmer im Nachhinein ihre korrekten Medaillen bekommen haben, ist uns nicht bekannt. Wo genau jetzt der Fehler liegt und welcher Jahrgang der Richtige ist, wird wohl nur er selber wissen.
Lukas Schmitt (SC Delphin Ingolstadt) wurde in 1:57,65 Min. Europameister der AK 25-29, dicht gefolgt vom Vizemeister Lukas Bücker (SG Euregio Swim Team) in 1:57,82 Min.
Zwei weitere Medaillen erschwamm die AK 20-24. Janik Reiher (USV Jena) gewann in 1:58,85 Min. Silber, vor Lukas Klim (Schwimmverein Friedrichshafen), der in 2:07,76 Min. als Dritter anschlug.
Bild 1: Janik (Mitte) und Lukas (links) bei ihrer Siegerehrung der AK 20. Bild 2: Lukas S. (Mitte) gewinnt knapp vor Lukas B. (links) in der AK 25. Bild 3: Robin (links) wurde Vizemeister der AK 35
Auch die Frauen sorgten erneut für viele vordere Platzierungen.
Helga Reich (SC Wiking Herne 1921) siegte souverän in 4:28,50 Min. in der AK 90-94.
Die Frauen der AK 40-44 sorgten, genau wie gestern, wieder für ein rein deutsches Podium, und lieferten sich dabei ein wirklich ansehnliches Rennen. Sabine Zimmermann (Aachener SV 06) hatte am Ende die Nase vorn und wurde in 2:19,19 Min. Europameisterin. Carla Beckmann (Wfr. Bielefeld) sicherte sich ihre zweite Silbermedaille in 2:19,40 Min. und Kate Nicholson (SSF Bonn 05) gewann erneut Bronze in 2:19,84 Min.
Bettina Merkle (Vfl Sindelfingen) war in 2:10,27 Min. mit großem Vorsprung siegreich in der AK 35-39 und verbesserte auch den Deutschen Rekord.
Den Titel der AK 30-34 sicherte sich Leonie Mathe (SC Delphin Ingolstadt) in einer Zeit von 2:10,08 Min. Vizemeisterin wurde Alisa Fatum-Böker (SSV Leutzsch) in 2:11,18 Min.
Auch in der AK 25-29 ging Gold nach Deutschland. Hier schlug Fiona Dengler-Harles (Mainzer SV 1901) in 2:13,66 Min. als Siegerin an.
Lisa Leonie Krüger (SG Neukölln Berlin) schwamm in 2:22,51 Min. zu Bronze in der AK 20-24.
Bild 1: Fiona (Mitte) wird Europameisterin der AK 25. Bild 2: Alisa (links) und Leonie (Mitte) bei ihrer Siegerehrung der AK 30
Nach einer einstündigen Pause ging es mit 200m Lagen weiter.
Alfred Otto Seeger holte sich seine zweite Medaille des Tages. Er wurde in 4:18,78 Min. mit neuem Championship Record Europameister der AK 85-89.
Ferdinando Belardi (SSF Bonn 05) sicherte sich in 5:01,28 Min. Bronze der AK 80-84.
Ebenfalls Bronze, der AK 70-74, erschwamm sich Michael Menge (SG Essen 06) in einer Zeit von 3:19,60 Min.
Robin Backhaus toppte noch seine Platzierung der 200m Freistil und wurde über die 200m Lagen Europameister der AK 35-39 in 2:11,62 Min.
Silber der AK 30-34 ging in 2:13,37 Min. an Matthias Bendel (TG Biberach).
Alle drei Medaillen der AK 20-24 gingen nach "Deutschland". Europameister wurde Janik Reiher in 2:13,94 Min. Silber sicherte sich Tim Faulwetter (SG Euregio Swim Team) in 2:14,36 Min. Cornelius Schramm (DSC 1898 Dresden) gewann Bronze in 2:18,51 Min.
Bild 1: Robin (Mitte) als Europameister der AK 35. Bild 2: v.l.n.r. Tim, Janik, Cornelius bei ihrer Siegerehrung der AK 20
Die deutschen Frauen der AK 65-69 dominierten das Teilnehmerfeld. Gabriele Brkowski (SV Hagen 1894) schwamm in 3:08,99 Min. zu Gold. Als Vizemeisterin schlug Kerstin Uhlig (SG Wetterau) nach 3:19,82 Min. an. Patricia Kutz (SG Lübeck) komplettierte als Dritte mit einer Zeit von 3:26,89 Min. das Podium.
Mit neuem Championship Record von 2:47,92 Min. siegte Susanne Reibel-Oberle (SSV Lahr 1921) in der AK 60-64.
Jeanette Seitz (SSV Ulm 1846) sicherte sich in einer Zeit von 2:39,84 Min. den Vizemeister-Titel der AK 50-54. Zu Gold fehlten ihr dabei nur 22/100 Sek. Bronze ging an Ursula Tröndle (SG Regio Freiburg) in 2:41,49 Min.
Nur knapp über dem Deutschen Rekord der AK 40-44 schlug Nicole Heidemann (TV 1912 Meppen) in 2:31,78 Min. als Europameisterin an.
Die Bronzemedaille der AK 25-29 erschwamm sich Nikola Schubert (Team Bochum) in 2:30,91 Min.
Vizemeisterin der AK 20-24 wurde Greta Bachmann (Wfr. Bielefeld) in 2:40,16 Min.
Bild 1: Die drei deutschen Frauen der AK 65, Bild 2: Jeanette (links) mit Silber der AK 50 Bild 3: Nicole (Mitte) wird Europameisterin der AK 40
Die Stimmung war wirklich gut und die Ausrichter gaben sich viel Mühe, die Stimmung immer weiter anzuheben, indem sie Leute befragten, wen sie gerade aktuell anfeuern. Es war heute schon voller, als am ersten Tag, aber da das Gelände viele verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten bietet, war es nirgends überfüllt. Einen Lob würde ich auch gerne für die Sanitäranlagen aussprechen, die stets sauber waren.
Bild 1: Martina auf ihrem Weg zum Start. Bild 2: Die Münchener Frauen, wie immer bei bester Laune. Bild 3: Alisa mit einer ihrer Silbermedaille. Bild 4: Unsere deutsche Kampfrichterin Dana beim Fachsimpeln mit Trainer Stefan Hetzer. Bild 5: Martina Weckert und Susanne Reibel-Oberle. Bild 6: Auf der Tribüne war stets gute Stimmung
(Fotos Copyright bei den Erstellern, ohne Erlaubnis ist keine weitere Verwendung gestattet. Rekorde vorbehaltlich der Anerkennung durch die jeweiligen Verbände)



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