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Hier gibt es Neuigkeiten rund ums Mastersschwimmen

Masters-WM Doha: Schwimmen Tag 3

Am heutigen Tag der Masters-WM, in Doha, standen 100m Rücken, 400m Freistil und 50m Brust auf dem Programm. Wie auch an den anderen Tagen konnte der veröffentlichte Zeitplan bei weitem nicht eingehalten werden. Bereits nach den 100m Rücken waren es 30 Minuten Zeitverzug.


Heute starteten jeweils die Männer zu erst.


Die erste Medaille für Deutschland holte heute über 100m Rücken Bernd Horstmann (Waspo Nordhorn). Er siegte in der Altersklasse 80-84 in einer Zeit von 1:30,80 Min.

In der AK 50-54 lieferten sich erneut Frank und Lars ein spannendes Rennen. Frank Gruner(SCW Eschborn) wurde in einer Zeit von 1:02,00 Min. Weltmeister und stellte einen neuen Championships Record, einen neuen Deutschen Rekord und neuen Europarekord auf. Auch Vize-Weltmeister Lars Kalenka (SV Nikar Heidelberg) blieb mit seiner Zeit von 1:02,88 Min. unter den Rekordmarken.

Stev Theloke (Schwimm Team Chemnitz) freute sich über die Silbermedaille in der AK 45-49 in einer Zeit von 1:02,16 Min.

Birgit Reichelt (SG Bayer) gewann in 1:23,38 Min. die Bronzemedaille in der AK 60-64.

Die Silbermedaille in der AK 50-54 erschwanm sich Carola Ruwoldt (Merseburger SV) in einer Zeit von 1:17,30 Min.


Foto Copyright S.T.: Stev Theloke freut sich über Silber


Es folgten insgesamt 45 Läufe über die 400m Freistil (25 Männerläufe und 20 Frauenläufe), die nach Meldezeiten und nicht nach Altersklassen gesetzt waren.


Günter Kallenbach (SSV Leutzsch) siegte in der AK 80-84 mit einer Zeit von 6:41,73 Min.

Silber erschwamm sich in der AK 70-74 Karl-Heinz Nottrodt (SG Mönchengladbach) in 5:25,65 Min. Er verpasste seinen eigenen Deutschen Rekord um gerade einmal 17/100 Sek.

Vize-Weltmeister der AK 55-59 wurde Oliver Kusch (Wasserfreunde Spandau 04) in 4:42,98 Min.

Mit neuem Deutschen Rekord von 4:24,07 Min. holte sich Frank Gruner (SCW Eschborn) den Vize-Titel der AK 50-54.

Ebenfalls Silber, der AK 30-34, sicherte sich Bastian Schorr (SG Bamberg) in einer Zeit von 4:12,55 Min.

Helga Reich (SC Wiking Herne 1921) schwamm in 8:09,45 Min. zu ihrem nächsten Titel. Da die Dame auf der Nebenbahn über 100m zurück lag, dachte Helga wohl, als diese zur Wende ansetzte, dass sie ebenfalls noch 100m schwimmen muss. So schwamm Helga also 500 statt 400m, bekam aber natürlich ihre richtige Endzeit.

Auch Anne Kreisel (SG Neuss) gewann ihre nächste Medaille. Sie schwamm in 8:29,30 Min. zu Silber der AK 80-84.

Mit neuem Deutschen, sowie Europarekord von 5:08,03 Min. schlug Susanne Reibel-Oberle (SSV Lahr 1921) als Weltmeisterin der AK 60-64 an.

Vize-Weltmeisterin der AK 55-59 wurde Ina Ziegler (Berliner TSC) in einer Zeit von 5:05,35 Min.

Silber, der AK 40-44, erschwamm sich Maike Zeterberg (Zehlendorfer TSV 1888) in 4:50,79 Min.

Maren Spietzack (SG Heddesheim) sicherte sich mit einem neuen Deutschen-, sowie Europarekord von 4:32,62 Min. den Vize-Titel der AK 35-39. Bronze ging an ihre Zwillingsschwester Anna Spietzack (SG Heddesheim), die in 4:34,01 Min. ebenfalls unter dem alten Europarekord blieb.

Weltmeisterin der AK 25-29 wurde Alisa Fatum (SSV Leutzsch) in einer Zeit von 4:26,75 Min. Sie verbesserte den Championship Record und den Deutschen Rekord. Bronze ging in dieser Altersklasse an Sara Gäbler (TSG Huchting/Blumethal Bremen) in 4:41,70 Min.


Bild 1 (Copyright B.S.): Bastian Schorr (links) wurde Vize-Meister der AK 30, Bild 2: Anne Kreisel (links) und Helga Reich warten auf ihre Siegerehrungen, Bild 3: Alisa Fatum (Mitte) und Sara Gäbler (rechts) mit ihren 400m F Medaillen, Bild 4: Anna (links) und Maren Spietzack (rechts) holen Silber und Bronze in der AK 35, Bild 5: Maike Zeterberg (rechts) gewinnt Silber in der AK 40, Bild 6: ein Blick in den Call-Room für die Siegerehrungen.


Als letztes wurden die 50m Brust geschwommen. Dort kam es zu mehreren Verzögerungen, weil immer mal wieder die nächsten Starter erst auf die Wettkampfbrücke gelassen wurden, als der vorherige Lauf schon längst beendet und sogar aus dem Wasser geklettert war. Auch zwischen dem letzten Männer- und dem ersten Frauenlauf dauerte es ein paar Minuten, bis es weiter ging.


Frank Hesbacher (USV TU Dresden) schwamm in 0:44,40 Min. zu Bronze in der AK 75-79.

Weltmeisterin der AK 40-44 wurde in einer Zeit von 0:33,01 Min. Nicole Heidemann. Sie verbesserte den Championship Record.

Silber in der AK 25-29 sicherte sich in einer Zeit von 0:34,10 Min. Leonie Mathe (SC Delphin Ingolstadt). Wie knapp es gerade bei den kurzen Strecken zugeht, musste z.B. Ilka Bäthge (Wasserfreunde Bielefeld) spüren. Sie verpasste auf Rabg 4 die Bronzemedaille um lediglich 3/100 Sek.


Zu bemerken sei noch, dass die Stimmung im Call-Room meist ausgelassen und gut war, auch wenn die Ausrichter gerne auch bei den langen Strecken die Leute schon 10 Läufe vorher im Call-Room gesehen hätten.

Viele Sportler kritisieren die fehlenden Wasser-Eimer auf der Startbrücke. So griffen mehrere zu den kostenfreien Wasserflaschen, um sich vor ihrem Start nass zu machen.


Foto 1 (Copyright L.M.): Leonie Mathe mit ihren zwei Medaillen der Brust-Strecken, Foto 2: Nicole Heidemann nach ihrem erfolgreichen 50m Brust Rennen, Foto 3 (Copyright A.N.-S.): 3 Altersklassen vereint im Call-Room., vor den 400m Freistil v.L.n.R.: Ann Kristin Neuloh-Stein (AK 35), Laura Hertel (AK 30), Maike Zeterberg (AK 40) und Ines Schuh (AK 30)


Herzlichen Glückwunsch an alle Schwimmer*innen zu ihren persönlichen Erfolgen. Wir sind gespannt, was der morgige Tag bringt :)


(Vorbehaltlich der Anerkennung durch den DSV bzw. Die LEN)


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