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Hier gibt es Neuigkeiten rund ums Mastersschwimmen

Deutsche Mastersmeisterschaften Lange Strecken 2026 in Stuttgart

  • vor 13 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Von Freitag, den 06.03. bis Sonntag den 08.03.2026 fanden die Deutschen Mastersmeisterschaften Lange Strecken in Stuttgart statt.

Etwas Verwirrung gab es am Donnerstag. Laut der Webseite sollte es möglich sein, die Akkreditierungen von 16 bis 20 Uhr im Eingangsbereich der Schwimmhalle abzuholen. Um 16:15 Uhr schauten sich die Anwesenden Masters fragend an, da es nirgends einen Hinweis bzgl der Akkreditierungen gab. Ein Anruf eines Mastersschwimmers bei der in der Ausschreibung angegebenen Handynummer brachte noch mehr Ungewissheit, denn er erhielt die Auskunft, dass die Akkreditierungen erst am Freitag erfolgen solle. 16:30 Uhr wurde dann aber doch noch der Tisch für die Akkreditierungen aufgebaut. Die Akkreditierungen ging dann auch schnell über die Bühne.


Die Schwimmhalle war optimal für diese Meisterschaft. Es gab genug Platz für die 656 gemeldeten Masters und Trainer. Das zusätzliche 25m Becken bot genugbPlatz zum Ein und Ausschwimmen während der Veranstaltung. Die Lautsprecherdurchsagen waren immer gut zu verstehen.



Auch wenn es schon oft und viel von den Masters gewünscht wurde etwas an der Streckenverteilung zu ändern, begann es am Freitag erneut mit beiden langen Kraulstrecken. In diesem Jahr starteten immer die Frauen vor den Männern.

Um 8 Uhr sprangen die ersten Masters am Freitag zum Einschwimmen ins Becken, um 10 Uhr ging es mit dem ersten Start über 1500m Freistil der Frauen los.

Die langen Strecken wurden ausschließlich nach der Meldezeit gesetzt und nicht innerhalb der Altersklassen. Geschwommen wurde in Doppelbahnbelegung (bei ungerader Laufanzahl startete der letzte Lauf in Einzelbahnbelegung).


Im ersten Lauf schwamm Helga Reich (SC Wiking Herne) in 37:43,15 Min. zum Deutschen Rekord in der AK 90! Auch ihre Durchgangszeiten über 100m, 200m, 400m und 800m müssten laut den aktuellen Rekordlisten Deutsche Rekorde bedeuten.


Maren Spietzack (SG Heddesheim) schwamm zum ersten Mal die 1500m Freistil auf der Langbahn. Mit ihrer Zeit von 17:55,68 Min. unterbot sie deutlich den Deutschen Rekord der AK 35. Maren blieb ebenfalls unter dem Europarekord. Da es Handzeitnahme gab und es zur Anerkennung mindestens drei Handzeitnahmen benötigt (was nur passiert, wenn es vorher angemeldet wird), wird der Europarekord nicht anerkannt.


Copyright Mastersschwimmer Deutschland: Ein Paar Siegerehrungen der 1500m Freistil


Nach der Mittagspause ging es mit den 800m Freistil weiter.

Auch wenn es im Onlineprotokoll nicht vermerkt ist, schwamm Petra Rosenkranz (Post DV Leipzig) in 11:35,21 Min. mehr als 40 Sekunden schneller, als der bis dahin bestehende Deutsche Rekord der AK 65. Auch Kerstin Uhlig blieb als Vizemeisterin in dieser AK mit ihrer Zeit von 12:10,43 Min. unter der alten Rekordzeit.


Auch ohne Erwähnung im Onlineprotokoll blieb der Deutsche Rekord der AK 60 von Karsten Dellbrügge (WSV Speyer). Er schwamm in in 9:42,30 Min. mehr als 2 Sek. schneller als sein eigener Deutscher Rekord aus dem Jahr 2022.


Copyright Mastersschwimmer Deutschland: Ein Paar der Siegerehrungen der 800m Freistil


Um 19:21 Uhr war der erste lange Wettkampftage beendet.


Der Samstag begann erneut um 8:00 Uhr mit dem Einschwimmen. Der erste Start über die 200m Rücken erfolgte um 9:30 Uhr.


Renate Swiczinsky-Kordes schwamm in 3:21,34 Min. lediglich 11/100 Sek. langsamer als der Deutsche Rekord ihrer AK 70.


Den ersten Deutschen Rekord des Tages schwamm Verena Haselhoff (SSV Meschede / AK 60) in einer Zeit von 2:50,20 Min.


Ein super spannendes Rennen gab es in der AK 50 zu sehen. Hier schwammen Nina Runge (SG TSG HB 10 Bremen) und Chris Wiegand (TG Kitzingen) Kopf an Kopf. Am Ende schlug Nina nach 2:41,87 Min. mit neuem Deutschen Rekord als Deutsche Meisterin an. Chris wurde in 2:41,94 Min. Vizemeisterin und lag damit auch unter der alten Rekordzeit. Auch Jeanette Seitz (SSV Ulm 1846), die als Dritte, in 2:43,72 Min. ins Ziel kam war schneller, als der alte Rekord.


Copyright Mastersschwimmer Deutschland: Siegerehrungen 200m Rücken der Frauen


Im Anschluss wurden die 400m Lagen geschwommen.


Gabriele Brkowski (SV Hagen 1894) verbesserte ihren, erst im Februar aufgestellten, Deutschen Rekord der AK 65, deutlich auf 6:41,11 Min.


Nach der einstündigen Mittagspause standen die 200m Schmetterling auf dem Programm.


Jens Keil (SG Bayer) schwamm in 2:43,57 Min. zum Deutschen Rekord der AK 60. Auch der Zweitplatzierte Igor Borovsky (W98 Hannover) blieb in 2:44,366 Min. unter der alten Rekordzeit.


Frank Gruner (SCW Eschborn) verbesserte den Deutschen Rekord der AK 55 auf 2:30,73 Min.


Zum Abschluss des Tages wurden noch Staffeln geschwommen. Als erstes 4x200m Freistil, jeweils weiblich bzw. männlich.


Die Männer der SSG Braunschweig (Marco Laborius, Jorge Zips, Enno Bublitz und Ralf Pfefferkorn) siegten in der AK 120-159 Jahre mit neuem Deutschen Rekord in 8:15,44 Min.


Die Herren der SG Dortmund (Markus Reinhardt, Klaus-Peter Katthöfer, Gerd Keitmann und Volker Rumpel) schlugen in der AK 280-319 Jahre mit neuem Europarekord (und Deutschen Rekord) in 10:58,82 Min.


Den Abschluss des zweiten Wettkampftages bildeten die 4x200m Brust Staffeln. Hier werden vom DSV keine Rekorde geführt.


Der Wettkampf endete um 18:15 Uhr.


Am Sonntag ging es dann noch eineinhalb Stunde früher los.

Im Vormittagsabschnitt wurden die 400m Freistil geschwommen.


Helga Reich (SC Wiking Herne 1921 / AK90) schwamm die 400m in 9:34,15 Min. Im Protokoll ist dies als Deutscher Rekord vermerkt, sie war jedoch bei der Angangszeit in 1500m Freistil bereits schneller geschwommen.


Petra Rosenkranz (Post SV Leipzig) siegte in der AK 65 mit neuem Deutschen Rekord in 5:39,93 Min.


Fotos Copyright Mastersschwimmer Deutschland: Ein Oaar der Sieherehrungen über 400m Freistil


Im Nachmittagsabschnitt wurden als erstes die 200m Brust geschwommen.


Jeanette Seitz (SSV Ulm 1846) verbesserte den Deutschen Rekord der AK 50 auf 3:02,68 Min.


Matthias Bendel (TG Biberach) schwamm in 2:19,87 Min. zum Deutschen Rekord der AK 30.


Den Abschluss der Deutschen Meisterschaft bildeten die 4x200m Freistil Mixed Staffeln.


Um 15:33 Uhr ging diesenschöne Meisterschaft zu Ende.


Neben all den Rekorden gab es natürlich noch viele tolle Leistungen und persönliche Erfolge.

Als ein Beispiel seinhier Desiree Richter (SG Wuppertal / AK 45) zu nennen. Sie startete über jede mögliche Strecke, sowohl immEinzel, als auch in den Staffeln und belegte dabei jedes Mal Platz 1 bis 3.


Foto Copyright J.A.: Desiree mit ihrer Medaillenausbeute.


Besonders schön ist es auch immer wieder seinen Schwimmfreunde aus ganz Deutschland und dem Ausland wiederzusehen. In diesem Jahr waren 3 Mastrs aus der Ukraine und 6 aus der Schweiz am Start. Möglich ist dies, da die Meisterschaft international ausgeschrieben war.


Vielen Dank nach Stuttgart für den tollen Wettkampf.


Anmerkung: Da wir selber auch am Start waren konnten wir nicht alle Siegerehrungen und drum herum fotografieren. Wenn noch jemand etwas hat, was wir veröffentlichen können, schickt es uns gerne zu :)


(Rekorde vorbehaltlich der Anerkennung durch die jeweiligen Verbände)






 
 
 

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