Rekorde bei den „Internationalen Masters“ des SSV Ingelheim 1966
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Aktualisiert: vor 2 Tagen
Am vergangenen Wochenende (17.-18.01.2026) fand der sehr beliebte 25m Bahn Wettkampf „Internationale Masters“ zum 35. Mal statt.
Das Becken ist schnell und lockt so viele Masters aus dem In- und Ausland an, um schon zu Jahresbeginn gute Zeiten oder auch Rekorde zu erzielen.
In diesem Jahr hatten sich 365 Masters aus 5 Ländern gemeldet.
Wir waren zwar in diesem Jahr nicht vor Ort, können aber aus der Vergangenheit nur positives über diesen Wettkampf berichten. Die SiegerInnen jeder Altersklasse erhalten eine Flasche Wein (oder Traubensaft) und auch neue Rekorde werden mit „Trinkbarem“ prämiert.

Foto Copyright 1. SSV Ingelheim 1966: Ein Blick auf das Wettkampfbecken
Der Samstag war den längeren Strecken vorbehalten und wurde in zwei Abschnitten absolviert.
Den (vermutlich) ersten Deutschen Rekord des Jahres schwamm Carla Beckmann (Wasserfreunde Bielefeld). Sie verbesserte ihren eigenen, bei der Kurzbahn EM in Lublin aufgestellten, Rekord der AK 40 über 200m Schmetterling auf 2:26,29 Min.
Udo Christiansen (SG Worms) stellte über 200m Rücken in einer Zeit von 2:35,80 Min. einen neuen Deutschen Rekord der AK 65 auf.
Frisch in die AK 90 gewechselt, schwamm Hans Reichelt (SC Wfr. München) über 200m Brust in 4:12,84 Min. einen neuen Weltrekord (und somit auch Europarekord und Deutschen Rekord).
Susanne Reibel-Oberle (SSV Lahr 1921) schlug über 200m Brust in 3:07,16 Min. mit einem neuen Deutschen Rekord der AK 60 an.
Mit ihrer Zeit von 9:08,19 Min. sicherte sich Helga Reich (SC Wiking Herne 1921) den Deutschen Rekord über 400m Freistil der AK 90.
Fast 30 Sekunden schneller als der bis dahin gültige Deutsche Rekord über 400m Freistil der AK 65, schwamm Dr. Barbara Gellrich (Mainzer SV 01) in 5:22,68 Min.
Über 4x200m Freistil Mixed der AK 200-239 Jahre stellte das Team der SG Wuppertal (Jochen Bruha, Desiree Richter, Barbara Manno und Matthias Millers) mit ihrer Zeit von 9:19,95 Min. einen neuen Deutschen Rekord auf.
Der zweite Abschnitt des Tages begann mit einem Europarkeord für unserem Schweizer Schwimmkameraden Kurt Frei (Basel Aquatics). Er verbesserte den Rekord über 400m Lagen der AK 80 auf 7:18,85 Min.
Helga Reich wollte es nicht bei einem Rekord belassen und schwamm über 800m Freistil in 19:08,46 Min. zum Deutschen Rekord der AK 90.
Auch Dr. Barbara Gellrich stellte ihren zweiten Deutschen Rekord des Tages auf. Sie verbesserte den Rekord über 800m Freistil der AK 65 auf 11:21,61 Min.
Über 1500m Freistil schwamm Sabine Zimmermann (Aachener SV 06) in einer Zeit von 18:33,65 Min. zum Deutschen Rekord der AK 40.
Um 19:37 Uhr war der erste, lange Wettkampftag beendet.
Der zweite Tag bot in ebenfalls zwei Abschnitten dann noch die kürzeren Distanzen.
Dr. Barbara Gellrich (AK 65) schwamm über 200m Freistil in 2:32,55 Min. ihren dritten Deutschen Rekord bei dieser Veranstaltung.
In einer Zeit von 0:32,15 Min. sicherte sich Udo Christiansen (AK65), über 50m Rücken, seinen zweiten Deutschen Rekord an diesem Wochenende. Rekord Nummer drei gab es für ihn dann auch noch über 100m Rücken in 1:11,14 Min.
Wie schon am Vortag (über 200m Brust) verbesserte Hans Reichelt über 100m Brust in 1:54,43 Min. den Weltrekord (sowie Europarekord und Deutschen Rekord) der AK 90.
Für die Schweiz wurden 10 neue nationale Mastersrekorde erschwommen. Die Luxemburger erzielten 26 neue nationale Bestmarken.
Neben all den Rekorden wurden auch viele persönliche Rekorde und gute Zeiten geschwommen. Wir gratulieren allen zu ihren Leistungen.
Wer nun auch Lust bekommen hat: Auch 2027 soll dieser Wettkampf wieder am dritten Januar-Wochenende stattfinden.

Foto Copyright 1. SSV Ingelheim 1966: Ein Blick auf das Wettkampfbecken
Wir sind noch im Urlaub und laden das Protokoll Ende der Woche auf unserer Webseite hoch. Auf der Veranstaltubgsseite und beim DSV findet ihr das Protokoll schon.
(Rekorde vorbehaltlich der Anerkennung durch die jeweiligen Schwimmverbände )




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